Vermeiden Sie diese fünf Fehler beim Hausverkauf!

Fehler beim Hausverkauf vermeiden

Immobilienportale erwecken bei so manchem Eigentümer den Eindruck, dass der Verkauf von Immobilien ganz einfach sei. Im Grund nämlich könne man mit nur wenigen Klicks im Internet eine Anzeige einstellen und die Anfragen kämen in Zeiten hoher Nachfrage fast wie von selbst.

Zum Teil ist das sogar so. Allerdings geht der professionelle und risikoarme Hausverkauf weit über das Inserieren hinaus. In nachfragestarken Märkten nutzen Wohnungssuchende fast jede sich bietende Chance, eine geeignete Immobilie zu finden. Ob aber auch der richtige Käufer darunter ist, lässt sich nicht immer mit Bestimmtheit sagen. Eine hohe Zahl an Besichtigungen verheißt nicht immer auch Gutes. Ganz im Gegenteil.

Fehler 1 – Gefahr des Besichtigungstourismus
Nicht selten ist das ernsthafte Interesse am Kauf gering, weil andere Aspekte für den Besucher viel interessanter sind. Im schlimmsten Fall, ob es eine Alarmanlage gibt oder wo Wertsachen aufbewahrt werden. Aber auch wenn eine echte Kaufabsicht besteht, birgt eine sich anbahnende Transaktion Risiken.

Fehler 2 – zeitlicher Aufwand beim Hausverkauf
Auch die Organisation beim Hausverkauf ist eine Herausforderung und wird oft unterschätzt. Denn natürlich möchte sich ein Käufer davon überzeugen, welche Vorgeschichte die Immobilie hat. Das Zusammensuchen der Unterlagen wie der Bau- und Grundrissplanung, dem Energieausweis, der Wohnflächenberechnung, dem Grundbuchauszug, ggf. bestehende Wohnrechtvereinbarungen oder schlicht die WEG-Protokolle und Handwerkerrechnungen der letzten 5 Jahre.

Fehler 3 – der richtige Marktwert
Auch hier versprechen viele Portale Kompetenz. Doch nicht die Angebotspreise in der Nachbarschaft sind entscheidend, sondern die Nachfrage in direkter Umgebung. Die Preistendenzen können schon an der nächsten Straßenkreuzung oder im Nachbardorf fundamental anders sein. Hier hilft es, einen lokalen Immobilienexperten zu befragen, der die Preisentwicklung über einen langen Zeitraum verfolgt und aufgrund seiner Erfahrung den Wert der Immobilien richtig einschätzen kann. Es ist verständlich, dass ein Immobilieneigentümer, den Preis seines Eigenheims nicht zu niedrig ansetzen will. Ist der Preis beim Einstellen in ein Immobilienportal aber zu hochgegriffen, besteht die Gefahr, dass die Immobilie zu teuer und zum Ladenhüter wird. Am Ende wird sie zu einem Preis verkauft, der unter dem eigentlichen Marktwert liegt. Die Immobilienbewertung ist ein komplexes Verfahren, das zwar durch Software vereinfacht werden kann, jedoch immer noch die Erfahrung eines Experten benötigt, der einschätzen kann, mit welchem Preis die Immobilien an den Markt gehen sollte.

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