| Im Werben um Verkaufsmandate argumentieren Immobilienmakler
nur allzu gerne mit Dienstleistungsqualität. Doch was bedeutet
in dieser Branche überhaupt Qualität? Und wer ist wirklich
darin gut? Was der Kunde kaum einzuschätzen vermag, hat jetzt
die Unternehmensberatung Sommer Solution durch einen neutralen und
unabhängig durchgeführten Business-Scan herausgefunden.
Die Erfolgsnachricht geht dabei nach Halle: Die Maklerfirma immoHAL
- oder besser gesagt das immoHAL-Team - belegte im bundesweiten
Ranking den 8. Platz, gehört damit zu den Top 10 und erreichte
die beste Platzierung in den neuen Bundesländern überhaupt.
Im Auftrag der Fachzeitschrift "Immobilien-Profi" wurden
über 100 Unternehmen auf Stärken, Schwächen und
verborgene Potentiale hin abgeklopft, informiert Werner Berghaus,
der als Herausgeber die Studie anschob. Acht relevante Unternehmensbereiche,
darunter die Gebiete der Kundengewinnung und Leistungserbringung,
wurden vor Ort auch in Halle geprüft und bewertet. Mithilfe
des Scans sei es möglich, innerhalb eines Tages alle relevanten
Kennzahlen eines Unternehmens zu analysieren und damit auch die
betrieblichen Stärken und Schwächen zu identifizieren.
Ralf Bauer, Wertgutachter bei der Firma immoHAL ist über
das fantastische Abschneiden hocherfreut. "Dennoch geht es
hier in erster Linie nicht darum, Lorbeeren zu ernten und sich
eine Gewinner-Urkunde ins Büro zu hängen", sagt
der 48-jährige. Man wollte sich grundsätzlich prüfen
lassen, um das Unternehmen zugunsten der Kunden weiter zu optimieren.
"Nicht der Makler bestimmt über die Qualität, sondern
der Kunde", lautet Bauers Credo. Doch für eine solche
Unternehmens-Analyse sind externe Fachleute nötig. Keine
Frage: Es gibt bislang nur wenige in der Branche, die sich überhaupt
in die Karten schauen lassen und sich wie immoHAL freiwillig prüfen
lassen. "Wir haben dieser unabhängigen Prüfung
immer positiv gegenüber gestanden und uns bereits 2009 dem
Scan unterzogen", erklärte der Immobilienfachwirt. Das
Ergebnis war erwartungsgemäß schlecht. Nur 275 von
800 möglichen Punkten habe man damals erreicht. "Doch
wir brauchten eine Standortbestimmung, einen Spiegel der Realität,
um besser zu werden."
Deutlichen Qualitätssprung erreicht
Das immoHAL jetzt nach zwei Jahren bei gleicher Untersuchung einen
Qualitätssprung von 34,2 Prozent auf 82,4 Prozent hingelegt
hat, "ist eine Sensation", unterstreicht Werner Berghaus,
Herausgeber der Fachzeitschrift "Immobilienprofi". Die
hallesche Maklerfirma habe wie kein zweites Unternehmen Fortschritte
gemacht. Rund ein Drittel aller freiwillig geprüften Firmen
stammten dabei aus den neuen Bundesländern. Bemerkenswert
ist laut Berghaus, dass es hier immoHAL als einziges ostdeutsches
Unternehmen geschafft hat, die Marke von 400 Punkten deutlich
zu knacken.Mit 689 Punkten stehe die Firma nicht nur als die Beste
aller geprüften Unternehmen aus den neuen Bundesländern
da,
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sondern findet sich im deutschlandweiten
Ranking unter den Top Ten auf dem achten Platz wieder.
Systematisierung der Abläufe
Doch dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr. "Wir haben
in den vergangenen 18 Monaten richtig gepowert. Es bedurfte einer
Systematisierung der Abläufe. Allzu oft haben wir chaotisch
und ohne System gearbeitet. Das hatte uns trotz zufriedenstellender
Umsätze frustriert", sagte Bauer offen. Zweifelsohne haben
sich die Anstrengungen ger immoHAL-Mitarbeiter ausgezahlt, die Professionalität
ist gestiegen. Stellvertretend nennt Bauer den Bereich der Leistungserbringung,
also dem klassischen Verständnis vom Verkauf. "Hier
muss der Kunde, der seine Immobilie veräußern will, genau
erkennen können, welche Leistungen durch uns erbracht werden
- beispielsweise die des Marketings." Ob über
Zeitungsannoncen, Internetplattformen, Newsletter, Immobilienbeilagen,
Kundendatenbank-Pflege oder eigenes Call-Center: All diese Werkzeuge
müssen richtig ausgewählt und eingesetzt werden, um die
größtmöglich infrage kommende Käuferschicht
zu interessieren. "Nur wenn alle Kanäle genutzt
werden, findet sich zeitnah auch ein Käufer, der den am Markt
zu erwartenden Preis auch bezahlt", erklärt Bauer,
der diese Leistungen nicht nur garantiert, sondern sogar beim Kunden
abrechnet. Eine der wichtigsten Unternehmens-Kennzahlen sei schließlich
der Verkauf, bei dem immoHAL im regionalen Vergleich besonders gut
abschneidet. Etwa im Bereich des Einfamilienhaus-Verkaufs. Hier
dauert es, bezogen auf den Standort Halle, durchschnittlich sechs
Wochen bis man für die Immobilie einen Verkäufer gefunden
habe. "Aber machen wir uns nichts vor", sagt Bauer. Nicht
immer laufe es trotz aller Anstrengungen optimal. "Doch
der Kunde hat ein Anrecht auf Qualität."
Ein wichtiger Punkt, den das immoHAL-Team im Rahmen der Leistungserbringung
garantiert, ist deshalb die permanente Qualitätskontrolle und
das Qualitätsmanagement. So gehört es mittlerweile zur
festen Unternehmensphilosophie, sich von den Kunden im Gespräch
und per Bewertungsbogen auch einschätzen zu lassen. "Und
wir erwarten nicht nur dickes Lob.
Fernab von Eitelkeiten muss man Kritik als Chance begreifen, um
es künftig besser zu machen", unterstreicht Bauer. Mit
dieser Offenheit gelinge es übrigens auch nur, das Unternehmen
besser an die Kundenbedürfnisse und an den Markt anzupassen.
"Wir pflegen daher einen offenen und ehrlichen Umgang mit Kunden",
so der Immobilienfachwirt. immoHAL gehöre auch zu denjenigen
Maklerfirmen, die den aktiven Weg wählten und Referenzkunden
veröffentlichen. Aufgrund dieser Transparenz haben Neukunden
die Möglichkeit, sich in diesem Kreise zu informieren und sich
quasi eine unabhängige Meinung einzuholen, sagte Bauer. "Die
Sache ist dann ganz eindeutig. Nur wenn Stammkunden zufrieden waren,
werden sie uns auch weiterempfehlen". Hallesche
ImmobilienZeitung April 2011 |